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Atha Coutroumpas im Interview

Lieber Atha, auch in der kommenden Saison wirst Du das rote Trikot überstreifen. Die Verantwortlichen des Vereins freuen sich sehr über Deine vorzeitige Vertragsverlängerung. Was war entscheidend für diese frühzeitige Verlängerung?

Es gab für mich viele Gründe in Backnang zu verlängern. Sportlich läuft es optimal, wir stehen mit einer ziemlich jungen Mannschaft auf dem zweiten Platz in der Verbandsliga. Aber auch neben dem Platz verstehen wir uns super. Sind oft zusammen unterwegs, sind alle Freunde und nicht nur Mitspieler. 

Ein weiterer Grund für die vorzeitige Verlängerung ist, dass ich mit meiner persönlichen Entwicklung sehr zufrieden bin.

Waren es lange Gespräche bzw. musstest Du lange überlegen weiterhin der TSG treu zu bleiben?

Nachdem die Verantwortlichen mir mitteilten, dass sie gerne mit mir verlängern würden, musste ich nicht lange überlegen. Ich fühle mich hier in Backnang sehr wohl und entwickle mich von Tag zu Tag weiter. Ich habe keinen Grund für mich gesehen nicht hier zu bleiben.

Du imponierst mit Deiner Spielweise die Verantwortlichen und die Fans mit Deinen kurzen und schnellen Bewegungen sowie Deinen fußballerischen Fähigkeiten. An was musst Du persönlich noch arbeiten bzw. verbessern?

 Im Kraft und Athletikbereich kann ich sicher noch zulegen. Grade gegen uns stehen die Teams sehr tief und versuchen oft über Zweikämpfe ins Spiel zu kommen. Da muss man dagegenhalten können, sonst geht man in so Spielen unter.

Als Flügelspieler würde ich behaupten, wird man meistens härter attackiert, als andere Spieler auf dem Platz. Da muss ich manchmal noch etwas ruhiger bleiben, hat mir der Trainer verdeutlicht. Aber das ist wahrscheinlich das Alter. *schmunzelt*

In der ersten Saisonhälfte hattest Du immer wieder mit einer Verletzung zu kämpfen. Um welche Verletzung handelte es sich bzw. bist Du jetzt wieder beschwerdefrei? Was können wir von einem gesunden Atha in der Rückrunde erwarten?

Ich hatte immer wieder Leistenschmerzen und schmerzen in der Hüfte. Die Ursache ist jetzt geklärt. Es handelt sich um ein sogenanntes Cam-Impingement. Das ist kurz erklärt eine Veränderung des Knochens. Durch diese Veränderung kommt es zu Reibungen, die Schmerzen verursachen. Behandeln kann man das nur operativ, was für mich im Moment nicht in Frage kommt. Trotzdem hat mir die etwas längere Winterpause gutgetan und ich habe mittlerweile kaum Schmerzen. Ich hoffe das bleibt so, damit ich dem Team mit 100%igem Einsatz helfen kann.

Deine Stammposition ist die linke offensive Außenbahn? Ist das auch Deine Lieblingsposition?

 Also eine ´Lieblingsposition´ habe ich in dem Sinne keine. Das wichtigste ist es zu spielen, wie für jeden anderen Fußballer auch. Ich habe durch die Jugend durch jede offensive Position schon gespielt und würde von mir auch behaupten, dass ich mich auf jeder offensiven Position wohlfühle. Ob es dann links, rechts oder auf der 10 im Mittelfeld ist, spielt da für mich keine entscheidende Rolle.  

Die Mannschaft belegt aktuell den Relegationsplatz die zu den Aufstiegsspielen in die Oberliga Baden-Württemberg berechtigen. Wie stehen Deiner Meinung die Chancen den Platz zu verteidigen bzw. wen siehst Du dabei als die Hauptkonkurrenten? Was könnte am Ende dabei für die TSG sprechen?

Meiner Meinung nach stehen die Chancen gut. Wir stehen nicht umsonst da wo wir stehen. 

In der Mannschafft ist viel Qualität und der Zusammenhalt als Team, sowie die Stimmung zeichnen uns aus.

Klar, als Hauptkonkurrenten muss man Sindelfingen nennen, die eine starke Runde spielen und nur einen Punkt hinter uns liegen, sowie Calcio Echterdingen, die viele gute Einzelspieler haben. Trotz allem haben wir es selbst in der Hand und können uns nur selber schlagen. Wenn wir an die Leistung der Vorrunde anknüpfen können, bin ich fest davon überzeugt, dass wir es schaffen werden den zweiten Platz zu verteidigen.

Seit dreieinhalb Jahren verbessert sich unsere Mannschaft stetig. Was sind die Gründe dafür bzw. was zeichnet diese Mannschaft insbesondere aus?   

Wir haben in der Mannschafft einen ziemlich guten Mix aus älteren, erfahrenen Spielern, sowie jungen Spielern.

Wie in der vorherigen Frage schon angeschnitten ist die Stimmung und der Zusammenhalt in der Mannschafft sehr gut, was uns am Ende den entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Teams bringen könnte.

Fußballerisch brauche ich zu unserem Kader nicht viel sagen. Ich denke jeder, der bei unseren Spielen regelmäßig zusieht, erkennt was für eine enorme Qualität in der Mannschafft liegt.

Neuzugang Paul Kruse im Interview

Ressortvorstand Marc Erdmann begrüßt Paul Kruse in den Etzwiesen

Wir freuen uns über die Verpflichtung von Torwart Paul Kruse von der TSG 1899 Hoffenheim
Und hier sein erstes Interview für die TSG Backnang:

Lieber Paul, herzlichen Willkommen bei der TSG Backnang. Was war ausschlaggebend für den Wechsel von der TSG Hoffenheim zur TSG Backnang?

Danke! Ich freue mich auf die neue Aufgabe und den gesamten Verein. Für mich war einer der Hauptgründe für den Wechsel, dass ich unbedingt spielen und mich weiterentwickeln möchte. Gerade jetzt ist es wichtig, dass ich auf Einsätze komme
und über die Spielpraxis besser werde. Leider war das aus verschiedenen Gründen zuletzt in Hoffenheim nicht so möglich, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Du wohnst in Heilbronn und kommst daher aus der Region. Inwieweit ist Dir Dein neuer Verein und möglicherweise auch der eine oder andere Spieler bereits ein Begriff? Als Kind hast Du auch die Fußballschule von Trainer Markus Lang besucht. So schließt sich der Kreis wieder.....

Als ich vom Interesse der TSG erfahren habe, habe ich mich natürlich vorab informiert und viel gutes gelesen und gehört. Ich habe sofort ein gutes Gefühl bekommen. Das war mir wichtig und bestärkt mich auch jetzt in meiner Entscheidung.

Die letzten Jahre hast Du bei der TSG Hoffenheim verbracht. Dort hast Du sicherlich eine sehr gute und professionelle Ausbildung als Torspieler bekommen. Unter anderem hat es auch zu einem U16 Spiel bei der Deutschen Jugendnationalmannschaft gereicht. Was waren die Gründe weshalb Du die letzten Monate nicht regelmäßig zum Einsatz gekommen bist?

Ich hatte in letzter Zeit oft mit Verletzungen zu kämpfen und konnte daher nur selten mit den anderen Torhütern so richtig konkurrieren. Die Konkurrenzsituation in Hoffenheim ist selbst im U-Bereich schon sehr hoch, weshalb eine Verletzung einen
schon stark zurückwirft. Dennoch – ich habe viel gelernt und bin sehr dankbar für die Zeit in Hoffenheim.

Charakterisiere Deine Stärken und an welchen Schwächen gilt es noch zu arbeiten? Was muss ein moderner Torspieler aus Deiner Sicht in der gegenwärtigen Zeit verkörpern?

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Geldner verlängert bis 2019

Geldner bleibt in den Etzwiesen

Aus der eigenen Jugend stammender Mittelfeldspieler verlängert bei der TSG bis 30. Juni 2019

Beim Fußball-Verbandsligisten TSG Backnang läuft’s nicht nur sportlich. Der Tabellenzweite schafft’s auch, seine Leistungsträger weiter an sich zu binden. Solche wie Julian Geldner, der nun bis 30. Juni 2019 verlängert hat.

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 19.01.17

Sportvorstand Marc Erdmann war sichtlich erfreut, als er die Nachricht verkündete. Nachdem kurz vor Weihnachten mit dem 22-jährigen Sebastian Gleißner ein wichtiger Mittelfeldspieler bereits für eine weitere Saison zugesagt hatte, erklärte nun zu Beginn des neuen Jahres das Eigengewächs Julian Geldner ebenfalls, dass er beim Etzwiesen-Klub bleibt. Bis 30. Juni 2019 gilt die Vereinbarung zwischen dem Verein und dem 20-Jährigen.

Geldners Ja ist für Erdmann eine überaus positive Nachricht, sieht er in dem aus Burgstetten stammenden Kicker ein „Musterbeispiel für junge Spieler, dessen Geduld sich nun auszahlt“. Denn aus der eigenen Jugend stammend hat sich Julian Geldner mittlerweile zum Stammspieler entwickelt. In allen 17 Partien dieser Saison stand der Mittelfeldmann auf dem Platz und brachte es bislang sogar auf zwei Saisontreffer. „Er hat sich super entwickelt“, bescheinigt Marc Erdmann dem 20-Jährigen und lobt dessen Fleiß und Ehrgeiz: „Er hat kontinuierlich an seinen Schwächen gearbeitet, ist robuster geworden, und ich denke, dass er noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist.“

Backnangs Trainer Markus Lang sieht es ähnlich. Er bezeichnet Geldner als „Paradebeispiel, dass man bei der TSG den Sprung von der A-Jugend zum Stammspieler in der Ersten schaffen kann. Deshalb freut es mich arg, dass Juli zwei weitere Jahre bei uns bleibt.“ Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass Geldner aufgrund seiner Leistungen in der bisherigen Saison durchaus auch ins Blickfeld anderer Vereine gerückt sei. Nach der Verlängerung von Gleißner und Geldner sieht er seine Mannschaft „personell für die neue Runde bereits ganz gut aufgestellt“. Und das sogar, wenn’s eine Liga höher um Punkte gehen sollte.

Herren1: Vertragsverlängerung von Sebastian Gleissner

TSG und Gleißner gehen in nächste Runde

Der Verbandsligazweite und sein Mittelfeldkicker verlängern den zum Saisonende auslaufenden Kontrakt bis zum Sommer 2018

Sportlich läuft’s und personell haben die Verbandsligafußballer der TSG Backnang ebenfalls einen Erfolg zu vermelden. Die Etzwiesen-Elf und Sebastian Gleißner haben die im Sommer 2017 auslaufende Vereinbarung um ein weiteres Jahr verlängert. Bis 30. Juni 2018 ist der Mittelfeldmann für den derzeitigen Verbandsligazweiten am Ball.

Bericht aus der Backnanger Kreiszeitung vom 13.12.16 - Uwe Flegel

Als eine Art Last-Minute-Zugang war der ehemalige Regionalligafußballer der SG Sonnenhof vor der Runde zur TSG Backnang gekommen. Nachdem sich Gleißner und Oberligist SSV Reutlingen nicht auf eine weitere Zusammenarbeit hatten einigen können, war der in Fellbach beheimatete Kicker kurzfristig nach Backnang gewechselt. Nicht wenige beglückwünschten den Etzwiesen-Klub zu der Personalie und sprachen damals bereits „von einem Glücksgriff“.

Ein halbes Jahr später sagt nun Vorstandsmitglied Marc Erdmann zur frühzeitigen Verlängerung des Kontrakts mit dem vielseitig einsetzbaren Mittelfeldmann, der sich in der Vorrunden schnell zum Leistungsträger entwickelt hatte: „Sebastian ist für uns ein absoluter Glücksfall, der sowohl sportlich wie auch menschlich hervorragend zu uns passt.“ In 15 der 17 Punktspiele stand Gleißner auf dem Platz, dabei erzielte der 22-Jährige zwei Tore und zeigte vor allen Dingen immer wieder starke Leistungen.

Für Erdmann ist es deshalb eine „wichtige Personalie“, die der Etzwiesen-Klub in trockene Tücher gepackt hat. Und das offenbar völlig problemlos und in sehr guter Zeit. „Es gab gerade mal ein, zwei Gespräche, dann war alles klar“. Vielleicht auch weil sich Gleißner und die TSG-Elf durchaus Chancen haben, nächste Saison in der Oberliga um Punkte kämpfen zu dürfen. Zwar wird sich die hoch bezahlte Truppe von Spitzenreiter SGV Freiberg wohl kaum noch von Rang eins verdrängen lassen, so lange dort der Rubel weiterhin kräftig rollt. Doch hinter dem mit ehemaligen Dritt- und Regionalligakickern gespickten Starensemble aus Freiberg haben Backnangs Fußballer gute Karten im Kampf um Rang zwei. Vor allem weil in der Rückrunde mit den bislang verletzten Angreifern Marcel Zimmermann und Oguz Dogan noch zwei weitere bewährte Offensivoptionen fast eine Art weiter Zugänge sind.

Der sportliche Höhenflug ist auch einer der Gründe für Gleißner, in Backnang wenigstens noch ein weiteres Jahr dranzuhängen. „Es macht mir Spaß und der Erfolg ist da“, erklärt der aus der Jugend des SV Fellbach stammende und technisch durchaus beschlagene Fußballer, der hinzufügt: „Es passt einfach alles.“ Dazu zählt unter anderem, dass er in Backnang seine kaufmännische Ausbildung in Stuttgart und die Kickerei im Murrtal zeitlich unter einen Hut bringt. Deshalb gab es auch keine langen Diskussionen, „als der Verein wegen der Verlängerung auf mich zugekommen ist“.

Hinzu kommt, dass „sich Sebastian bei uns rundum wohlfühlt“, wie Marc Erdmann ergänzt und das Kompliment wohl gerne zurückgibt: Denn auch die TSG weiß, was sie an dem Mittelfeldmann hat.