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Neuzugang Paul Kruse im Interview

Ressortvorstand Marc Erdmann begrüßt Paul Kruse in den Etzwiesen

Wir freuen uns über die Verpflichtung von Torwart Paul Kruse von der TSG 1899 Hoffenheim
Und hier sein erstes Interview für die TSG Backnang:

Lieber Paul, herzlichen Willkommen bei der TSG Backnang. Was war ausschlaggebend für den Wechsel von der TSG Hoffenheim zur TSG Backnang?

Danke! Ich freue mich auf die neue Aufgabe und den gesamten Verein. Für mich war einer der Hauptgründe für den Wechsel, dass ich unbedingt spielen und mich weiterentwickeln möchte. Gerade jetzt ist es wichtig, dass ich auf Einsätze komme
und über die Spielpraxis besser werde. Leider war das aus verschiedenen Gründen zuletzt in Hoffenheim nicht so möglich, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Du wohnst in Heilbronn und kommst daher aus der Region. Inwieweit ist Dir Dein neuer Verein und möglicherweise auch der eine oder andere Spieler bereits ein Begriff? Als Kind hast Du auch die Fußballschule von Trainer Markus Lang besucht. So schließt sich der Kreis wieder.....

Als ich vom Interesse der TSG erfahren habe, habe ich mich natürlich vorab informiert und viel gutes gelesen und gehört. Ich habe sofort ein gutes Gefühl bekommen. Das war mir wichtig und bestärkt mich auch jetzt in meiner Entscheidung.

Die letzten Jahre hast Du bei der TSG Hoffenheim verbracht. Dort hast Du sicherlich eine sehr gute und professionelle Ausbildung als Torspieler bekommen. Unter anderem hat es auch zu einem U16 Spiel bei der Deutschen Jugendnationalmannschaft gereicht. Was waren die Gründe weshalb Du die letzten Monate nicht regelmäßig zum Einsatz gekommen bist?

Ich hatte in letzter Zeit oft mit Verletzungen zu kämpfen und konnte daher nur selten mit den anderen Torhütern so richtig konkurrieren. Die Konkurrenzsituation in Hoffenheim ist selbst im U-Bereich schon sehr hoch, weshalb eine Verletzung einen
schon stark zurückwirft. Dennoch – ich habe viel gelernt und bin sehr dankbar für die Zeit in Hoffenheim.

Charakterisiere Deine Stärken und an welchen Schwächen gilt es noch zu arbeiten? Was muss ein moderner Torspieler aus Deiner Sicht in der gegenwärtigen Zeit verkörpern?

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Geldner verlängert bis 2019

Geldner bleibt in den Etzwiesen

Aus der eigenen Jugend stammender Mittelfeldspieler verlängert bei der TSG bis 30. Juni 2019

Beim Fußball-Verbandsligisten TSG Backnang läuft’s nicht nur sportlich. Der Tabellenzweite schafft’s auch, seine Leistungsträger weiter an sich zu binden. Solche wie Julian Geldner, der nun bis 30. Juni 2019 verlängert hat.

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 19.01.17

Sportvorstand Marc Erdmann war sichtlich erfreut, als er die Nachricht verkündete. Nachdem kurz vor Weihnachten mit dem 22-jährigen Sebastian Gleißner ein wichtiger Mittelfeldspieler bereits für eine weitere Saison zugesagt hatte, erklärte nun zu Beginn des neuen Jahres das Eigengewächs Julian Geldner ebenfalls, dass er beim Etzwiesen-Klub bleibt. Bis 30. Juni 2019 gilt die Vereinbarung zwischen dem Verein und dem 20-Jährigen.

Geldners Ja ist für Erdmann eine überaus positive Nachricht, sieht er in dem aus Burgstetten stammenden Kicker ein „Musterbeispiel für junge Spieler, dessen Geduld sich nun auszahlt“. Denn aus der eigenen Jugend stammend hat sich Julian Geldner mittlerweile zum Stammspieler entwickelt. In allen 17 Partien dieser Saison stand der Mittelfeldmann auf dem Platz und brachte es bislang sogar auf zwei Saisontreffer. „Er hat sich super entwickelt“, bescheinigt Marc Erdmann dem 20-Jährigen und lobt dessen Fleiß und Ehrgeiz: „Er hat kontinuierlich an seinen Schwächen gearbeitet, ist robuster geworden, und ich denke, dass er noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist.“

Backnangs Trainer Markus Lang sieht es ähnlich. Er bezeichnet Geldner als „Paradebeispiel, dass man bei der TSG den Sprung von der A-Jugend zum Stammspieler in der Ersten schaffen kann. Deshalb freut es mich arg, dass Juli zwei weitere Jahre bei uns bleibt.“ Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass Geldner aufgrund seiner Leistungen in der bisherigen Saison durchaus auch ins Blickfeld anderer Vereine gerückt sei. Nach der Verlängerung von Gleißner und Geldner sieht er seine Mannschaft „personell für die neue Runde bereits ganz gut aufgestellt“. Und das sogar, wenn’s eine Liga höher um Punkte gehen sollte.

Herren1: Vertragsverlängerung von Sebastian Gleissner

TSG und Gleißner gehen in nächste Runde

Der Verbandsligazweite und sein Mittelfeldkicker verlängern den zum Saisonende auslaufenden Kontrakt bis zum Sommer 2018

Sportlich läuft’s und personell haben die Verbandsligafußballer der TSG Backnang ebenfalls einen Erfolg zu vermelden. Die Etzwiesen-Elf und Sebastian Gleißner haben die im Sommer 2017 auslaufende Vereinbarung um ein weiteres Jahr verlängert. Bis 30. Juni 2018 ist der Mittelfeldmann für den derzeitigen Verbandsligazweiten am Ball.

Bericht aus der Backnanger Kreiszeitung vom 13.12.16 - Uwe Flegel

Als eine Art Last-Minute-Zugang war der ehemalige Regionalligafußballer der SG Sonnenhof vor der Runde zur TSG Backnang gekommen. Nachdem sich Gleißner und Oberligist SSV Reutlingen nicht auf eine weitere Zusammenarbeit hatten einigen können, war der in Fellbach beheimatete Kicker kurzfristig nach Backnang gewechselt. Nicht wenige beglückwünschten den Etzwiesen-Klub zu der Personalie und sprachen damals bereits „von einem Glücksgriff“.

Ein halbes Jahr später sagt nun Vorstandsmitglied Marc Erdmann zur frühzeitigen Verlängerung des Kontrakts mit dem vielseitig einsetzbaren Mittelfeldmann, der sich in der Vorrunden schnell zum Leistungsträger entwickelt hatte: „Sebastian ist für uns ein absoluter Glücksfall, der sowohl sportlich wie auch menschlich hervorragend zu uns passt.“ In 15 der 17 Punktspiele stand Gleißner auf dem Platz, dabei erzielte der 22-Jährige zwei Tore und zeigte vor allen Dingen immer wieder starke Leistungen.

Für Erdmann ist es deshalb eine „wichtige Personalie“, die der Etzwiesen-Klub in trockene Tücher gepackt hat. Und das offenbar völlig problemlos und in sehr guter Zeit. „Es gab gerade mal ein, zwei Gespräche, dann war alles klar“. Vielleicht auch weil sich Gleißner und die TSG-Elf durchaus Chancen haben, nächste Saison in der Oberliga um Punkte kämpfen zu dürfen. Zwar wird sich die hoch bezahlte Truppe von Spitzenreiter SGV Freiberg wohl kaum noch von Rang eins verdrängen lassen, so lange dort der Rubel weiterhin kräftig rollt. Doch hinter dem mit ehemaligen Dritt- und Regionalligakickern gespickten Starensemble aus Freiberg haben Backnangs Fußballer gute Karten im Kampf um Rang zwei. Vor allem weil in der Rückrunde mit den bislang verletzten Angreifern Marcel Zimmermann und Oguz Dogan noch zwei weitere bewährte Offensivoptionen fast eine Art weiter Zugänge sind.

Der sportliche Höhenflug ist auch einer der Gründe für Gleißner, in Backnang wenigstens noch ein weiteres Jahr dranzuhängen. „Es macht mir Spaß und der Erfolg ist da“, erklärt der aus der Jugend des SV Fellbach stammende und technisch durchaus beschlagene Fußballer, der hinzufügt: „Es passt einfach alles.“ Dazu zählt unter anderem, dass er in Backnang seine kaufmännische Ausbildung in Stuttgart und die Kickerei im Murrtal zeitlich unter einen Hut bringt. Deshalb gab es auch keine langen Diskussionen, „als der Verein wegen der Verlängerung auf mich zugekommen ist“.

Hinzu kommt, dass „sich Sebastian bei uns rundum wohlfühlt“, wie Marc Erdmann ergänzt und das Kompliment wohl gerne zurückgibt: Denn auch die TSG weiß, was sie an dem Mittelfeldmann hat.

Interview mit Marc Erdmann

Marc Erdmann, Ressortvorstand 1. Mannschaft im Interview und zum anstehenden Spitzenspiel gegen den SGV Freiberg:

//TSG: Die ersten Pflichtspiele der neuen Verbandsliga-Saison sowie im WFV-Pokal sind bestritten. Wie lautet Dein Zwischenfazit?

//Marc: Durchweg positiv auch wenn wir mindestens 3-4 Punkte mehr haben müssten. Die Heimniederlagen gegen Pfullingen und Essingen waren nach sehr überzeugenden Vorstellungen völlig unnötig. Das Unentschieden beim FV Löchgau geht dagegen in Ordnung auch wenn der Zeitpunkt des Ausgleichs in der 90. Minute sehr unglücklich ist. Die anderen Spielen konnten wir dagegen alle siegreich gestalten mit deutlichen Siegen wie das 5-1 in Schwäbisch Hall und das das 4-0 beim FC Wangen. Zudem konnten wir gegen den SV Zimmern einen auch in dieser Höhe völlig verdienten ersten Heimsieg verbuchen und mit dem 4-0 gegen Olympia Laupheim nachlegen. Zudem wurden die ersten 2 WFV-Pokalrunden bei den Landesligisten SKV Rutesheim (5-0) und beim VfL Brackenheim (2-0) sehr souverän gemeistert. Neben all den Siegen freue ich mich aber v.a. auch über die Spielweise und dem Auftreten bzw. unbedingten Siegeswillen der Truppe. Ich denke in den letzten Jahren hat sich die Mannschaft und einzelne Spieler stetig weiterentwickelt. Wir bekommen aktuell sehr viel Lob und Anerkennung im Umfeld aber auch von Gegnern und Objektiven Beobachtern. Wir dürfen uns damit aber nicht zufrieden geben und jeder einzelne (egal ob Sportlich Verantwortliche, Trainerteam, Betreuer und Spieler) muss gewillt sein sich immer weiter zu verbessern und keinen Deut nachzulassen. Ich kann an die Fußballbegeisterten im Umkreis nur appellieren sich die Spiele der TSG Backnang anzusehen und unsere Mannschaft dabei zu unterstützen. Die Mannschaft hat es sich verdient. Ich denke keiner wird sein Kommen bereuen!

//TSG: Die Mannschaft erlebte im Sommer durch die Abgänge der Stammspieler Andreas Grimmer (zu Ligakonkurrent Spfr. Schwäbsich Hall) und Oliver Koretz, Roman Röhm sowie Felix Drab (alle zum TSV Oberbrüden in die Kreisliga A) einen gewissen Umbruch. Der jetzige Kader scheint diesen Verlust sehr gut zu kompensieren wenn man die bisherigen Leistungen und Ergebnisse als Maßstab nimmt. Wie beurteilst Du dies?

//Marc: Die genannten Spieler sind charakterlich natürlich ein großer Verlust. Keine Frage. Gerade auch was die Kameradschaft und den Zusammenhalt anbetrifft. Ich habe allen Abgängen nicht nur eine sondern mehrere Tränen hinterher geweint aber auch im Fußball und bei der TSG geht es immer weiter. Es war die Entscheidung der Spieler die TSG (aufgrund beruflicher bzw. privater Gründe) zu verlassen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Dies galt es zu akzeptieren bzw. auch zu respektieren. Die Jungs sind immer wieder gerne bei der TSG gesehen. Ich wünsche ihnen persönlich auch den maximalen Erfolg. Unsere Aufgabe war es dann diese Jungs zu ersetzen. Und ich glaube bisher ist uns dies auch mehr als gut gelungen. Sowohl wenn man die menschliche Seite als auch die sportliche Seite betrachtet.

//TSG: War es wichtig eine „Blutauffrischung“ zu bewirken und neue Reizpunkte zu setzen?

//Marc: Die Mannschaft ist weitgehend vom Kern über Jahre unverändert. Auch die Besetzung des Trainerpostens. Diese Kontinuität zeichnet sich jetzt aus. Der Vorteil besteht darin ist das die Mannschaft eingespielt ist und die taktischen und fußballerischen Vorgaben von Markus Lang verinnerlicht hat. Wichtig ist aber dabei das die Mannschaft immer wieder auch punktuell auf einzelnen Positionen verstärkt wird und auch die Qualität in der Breite besser wird. Dadurch wird auch der Konkurrenzkampf um die Stammplätze belebt. Die Situation ist im Idealfall so das sich keiner sicher sein am Spieltag in der Anfangsformation zu stehen und sich stets durch Leistungen im Spiel aber auch im Training beweisen muss.

//TSG: Mit den Neuzugängen scheint ihr ein glückliches Händchen gehabt zu haben. Nach welchen Kriterien wird ein Spieler bei der TSG verpflichtet?

//Marc: Zum einen ist es uns wichtig das der Spieler neben allen Fußballerischen Qualitäten auch charakterlich zu uns passt. Markus Lang und die Sportlich Verantwortlichen zu der auch ich gehöre stehen in fast täglichem Austausch um uns stetig zu verbessern. Dazu gehört auch das Scouting und Verpflichtung von Spielern. Wir analysieren dabei zum einen die einzelnen Positionen und versuchen diese entsprechend punktuell zu verstärken. Ich denke dies ist uns in den letzten Jahren auch sehr gut gelungen. Natürlich gehört letztendlich auch das Quäntchen Glück dazu.

//TSG: Wie beurteilst Du die Entwicklung auch der Neuzugänge und die Perspektive der Mannschaft?

//Marc: Alle Neuzugänge haben sich sowohl menschlich als auch charakterlich sehr gut integriert. Die Mannschaft macht es Neuzugängen aber dabei auch nicht schwer das sie sich von Anfang an wohl und integriert fühlen. Das Mannschaftsgefüge und der Teamgeist passt zu 100%. Die Mannschaft wirkt in sich sehr gefestigt und ist jederzeit in der Lage auch Negativerlebnisse sehr schnell wegzustecken. Die Jungs haben die Bereitschaft sich stets in taktischer und spielerischer Hinsicht zu verbessern.

//TSG: Du stehst in ständigem d.h. schon fast im täglichen Austausch mit Trainer Markus Lang. Was zeichnet Markus aus?

//Marc: Markus ist ein äußerst akribischer Trainer der viel Detailarbeit verrichtet. Das heißt neben der Fußballerischen Weiterentwicklung der Mannschaft und des Einzelnen hat er auch eine klare Spielphilosophie. Die taktische Ausrichtung ist dabei klar vorgegeben und kann stets variieren. Auch bei den Standards (sowohl offensiv als auch defensiv) kommen klare Vorgaben. Bei den offensiven Standards die sicherlich auch zu unseren Stärken gehören trainiert Markus auch an vielen Details und Varianten. Markus richtet sich dabei nicht nach dem Gegner sondern versucht generell das unsere Mannschaft ihre eigenen Stärken und Spielphilosophie durchbringt.

//TSG: Was traust Du der Mannschaft in dieser Saison zu bzw. wo liegen die Stärken der Mannschaft?

//Marc: Die Stärken zum einen beim Charakter unseres kompletten Kaders. Zum anderen spielt unsere Mannschaft bisher einen überzeugenden Offensivfußball was sich auch an dem Torverhältnis ablesen lässt. Die 22 geschossenen Tore und damit mit Abstand die meisten in der Verbandsliga Württemberg sprechen hier eine klare Sprache. Auch die bisher nur 6 Gegentore bei allem Offensivdrang können sich sehen lassen. Unsere Mannschaft bereitet unseren Fans momentan sehr viel Freude. Dabei kommt uns auch entgegen das die Automatismen in allen Mannschaftsteilen immer mehr greiffen. Die junge Truppe ist dabei auch noch läuferisch in der Lage immer noch zuzusetzen und auch Spiele noch zu drehen. Wenn ich alleine an das Spiel gegen den Meisterschaftsmitfavoriten Essingen denke bei dem unsere Elf in der 2. Halbzeit bei gefühlten 60 Grad auf dem Spielfeld dem Gegner keine Zeit zum Verschnaufen gab und sich dieser kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien konnte sich aber letztendlich für diese überragenden 45 Minuten selbst nicht belohnte. Mit jedem Sieg wird auch das Selbstvertrauen stärker. Wenn es uns gelingen wird im Verbund auch in der Defensive gut zu stehen und einfache Gegentore zu verhindern (wie z.B. die Gegentore gegen Pfullingen und Essingen) bin ich guter Dinge das wir eine sehr gute Saison spielen werden. Fußballerisch gibt es in der Verbandsliga nicht viele bessere Teams. Wichtig wird natürlich auch sein das wir von längerfristigen Verletzungen und Sperren weitgehend verschont bleiben. Bei allem Optimismus kommen natürlich auch noch die harten Brocken wie z.B. die SGV Freiberg, VfB Neckarrems, TSV Ilshofen, VfL Sindelfingen etc..

//TSG: Wo kann sich die Mannschaft noch verbessern?

//Marc: Insbesondere in den Spielen gegen Essingen und Pfullingen haben wir zu einfache Gegentore bekommen. Das gilt es abzustellen und die Konzentration stets hoch zu halten. Zudem waren wir in der Chancenverwertung bei beiden Spielen nicht konsequent genug. Daran gilt es zu arbeiten.

//TSG: Zum Teil sind auch sehr viele junge und unerfahrene Spieler (u.a. Luca Rube, Matej Maglica aus der eigenen A-Jugend und Ardar Cetinkaya) wichtiger Bestandteil des Kaders. Was empfiehlst Du diesen jungen Spieler die weniger Einsatzzeiten bisher haben?

//Marc: Geduld, Geduld und nochmals Geduld! Die jüngeren Spieler sollten sich ein Beispiel an Julian Geldner nehmen der geduldig ohne Murren auf seine Chance in den letzten Jahren gewartet hat. Oftmals kam er nicht oder nur sporadisch zum Einsatz bzw. spielte unter Zlatko Blaskic in der eigenen U23. Julian hat sich v.a. in dieser Saison prächtig entwickelt was sich auch in seinen bisherigen Leistungen deutlich zeigt. Er spielt vor allem sehr konstant im zentralen Mittelfeld und hat sowohl im Läuferischen, Athletischen und Fussballerischen zugelegt. Jeder Spieler, unabhängig ob jung oder schon etwas älter, bekommt seine Chance von Markus Lang sofern er sich mit Leistungen im Training und bei den Spielen aufdrängt. Beleidigt zu sein wenn man nicht zum Einsatz kommt ist stets ein schlechter Ratgeber. Auch wenn ich die Enttäuschung von Spielern in einer solchen Situation verstehe. Aber dann muss ich mich bei den Einsatzzeiten bzw. im Training aufdrängen damit der Trainer an mir nicht mehr vorbeikommt.

Auch ein Keven Schlotterbeck hat seine Chance von Anfang an bekommen und diese konsequent genutzt. Keven hat in der letzten Saison als damals noch Jüngster und noch A-Jugendlicher alle Spiele der 1. Mannschaft von Beginn an bestritten. Dabei hat er keine Leistungsschwanken sondern ruft Spiel für Spiel seine Leistungen ab. Und die sind herausragend.

//TSG: Wer sind für Dich die heißesten Anwärter für den Aufstieg in dieser Saison nach dem bisherigen Saisonverlauf?

//Marc: Ich denke der Topfavorit auf den Titel ist eindeutig auch nach dem bisherigen Saisonverlauf die SGV Freiberg. Gerade mit deren herausragenden Einzelspielern wie z.B. Söckler, Kienast und Pischhorn. Auch der TSV Essingen, TSV Ilshofen und der TSV Berg dürften ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Darüber hinaus könnte auch eine Mannschaft wie z.B. der VfB Neckarrems für eine große Überraschung sorgen. Die Saison ist dabei noch sehr jung und die Verbandsliga sehr ausgeglichen. Warten wir den weiteren Saisonverlauf ab.

//TSG: Am kommenden Samstag geht es als aktueller Tabellenzweiter zum Ligaprimus und Tabellenführer SGV Freiberg. Wie schätzt Du das absolute Spitzenspiel am kommenden Samstag ein?

//Marc: Zum einen hat sich unsere Mannschaft dieses Spitzenspiel absolut verdient und die Vorfreude ist bei allen sehr groß. Auch wenn wir als Außenseiter in diese Partie gehen wollen wir das Spiel vor einer sicherlich hohen Zuschauerkulisse zum einen genießen und zum anderen aber auch dem Gegner Paroli bieten. Dabei wird auch wichtig sein, dass wir unser Spiel auch durchziehen und sich die bietenden Möglichkeiten auch konsequent nutzen. Dabei werden wir unser Heil sicherlich nicht nur in der Defensive suchen was unserer Philosophie auch gar nicht entsprechen würde. Wir werden sicherlich nicht das Kaninchen vor der Schlange sein. Wir haben durch die jüngsten Erfolgserlebnisse sehr viel Selbstvertrauen und wissen um unsere Qualität. Bei allem Respekt vor dem SGV Freiberg. Freuen wir uns alle auf ein schönes und hochklassiges Fußballspiel. Ich hoffe dabei auch das zahlreiche Backnanger unsere junge Mannschaft auf dem Weg nach Freiberg begleiten und unterstützen werden.