Frauen Aktuelles

 

TSG Backnang Fußball startet mit einer Frauenmannschaft in die Saison 2016/2017

Die Entwicklung im Frauenfußball bei der TSG Backnang Fußball 1919 e.V. geht rasant weiter: Ab der Saison 2016/17 geht der Verein mit einer Frauenmannschaft an den Start. Als Trainerinnen konnte die TSG mit Stefanie Franke und Miriam Weber zwei vielumworbene und erfahrene Persönlichkeiten gewinnen, die nach Jahren des Erfolgs im Jugendbereich jetzt mit einem jungen Frauenteam durchstarten.

„Wir sind sehr herzlich empfangen worden“, freut sich Stefanie Franke. „Das langfristige Konzept der TSG für den Frauen- und Mädchenfußball hat uns überzeugt. Die Aufbruchstimmung ist hier greifbar.“ Den Trainingsbetrieb haben die beiden bereits aufgenommen und werden mit dem derzeitigen Team in dieser Saison noch Turniere und Leistungsvergleiche bei den U17-Juniorinnen bestreiten. Bis zum Sommer soll die Mannschaft dann noch mit einigen weiteren Spielerinnen Jahrgang 2000 und älter aus dem Großraum Backnang verstärkt werden. Für die erste Saison gibt es bewusst keine Vorgaben, damit sich das Team finden und gemeinsam wachsen kann. Mittelfristig wollen die Trainerinnen aber wieder Meisterschaften feiern und mit ihrem Team in höhere Ligen aufsteigen.

Interview mit Stefanie Franke und
Miriam Weber

Trainerinnen der Frauenmannschaft

 

Stefanie und Miriam, zunächst einmal ein herzliches Willkommen bei der TSG Backnang. Ihr hattet Angebote von mehreren Vereinen. Was hat euch letztlich bewogen, bei der TSG ein Frauenteam aufzubauen?

Die Entwicklung im Mädchenbereich bei der TSG ist uns natürlich nicht entgangen. Was da in der kurzen Zeit entwickelt wurde ist schon beeindruckend. Da wird mit sehr viel Engagement gearbeitet. Die TSG verfolgt langfristig das klare Ziel, im Mädchen- und Frauenfußball führend in der Region zu werden. Dieses Konzept ist sehr überzeugend und bietet uns die Chance, ein Team nach unseren Vorstellungen zusammenzustellen, ohne dabei in ein Korsett gewachsener Strukturen gezwängt zu werden. Die hervorragende, durchgängige Jugendarbeit sorgt dann mittelfristig für hochkarätigen Nachwuchs.

Welche Erfahrungen bringt ihr denn mit?

Stefanie: Mit dem Fußballspielen habe ich in der Jugend von Weiler zum Stein begonnen. Dort habe ich dann auch mit den Frauen Meisterschaften gefeiert. Aktiv war ich danach für Bad Rietenau und Murrhardt am Ball. Vor etwa 8 Jahren habe ich in Rietenau erstmals als Trainerin gearbeitet und die F-Junioren betreut. Die Juniorinnen habe ich dort gemeinsam mit Miriam von der E-Jugend bis zur B-Jugend trainiert.

Miriam: Meine Fußballkarriere begann in der B-Jugend in Bad Rietenau. Über Oppenweiler bin ich dann in Rommelshausen gelandet, wo ich noch heute gelegentlich aktiv mitspiele. Als Trainerteam gemeinsam mit Stefanie konnten wir mit den Juniorinnen zahlreiche Erfolge feiern.

Welche Ziele verfolgt ihr?

Da wir bisher im Jugendbereich nur selten als 11er-Mannschaft gespielt haben, wird das erste Ziel sein, dass wir uns und das Team an die Feldgröße, Spielweise und Gangart im Frauenfußball gewöhnen. Dabei setzen wir auf ein junges und entwicklungsfähiges Team ab Jahrgang 2000, mit dem wir gemeinsam wachsen und um Punkte kämpfen wollen. Im ersten Jahr gibt es kein konkretes Saisonziel. Mittelfristig ist der Aufstieg in die Landesliga aber eine realistische Perspektive, und wir halten es auch nicht für ausgeschlossen, dann langfristig auch noch höher mitzumischen.

Ihr genießt als Trainerinnen ja einen ausgezeichneten Ruf. Mit welchen weiteren Argumenten denkt ihr denn weitere Spielerinnen für die Mannschaft gewinnen zu können?

Das Gesamtkonzept ist äußerst attraktiv. Wir bieten talentierten jungen Spielerinnen aus dem Großraum Backnang die Möglichkeit, sich in einem jungen Team zu entwickeln. Über die letzten Jahre unserer Jugendarbeit hat sich zudem ein Netzwerk entwickelt, über das bereits mehrere Spielerinnen ihr Interesse bekundet haben.

Auf welche Spielweise sollten sich eure Spielerinnen einstellen?

Wir wollen überwiegend einen attraktiven, offensiven Fußball spielen. Dazu gehört aggressives Pressing und der schnelle Zug zum Tor. Wichtig sind aber auch taktische Varianten, die uns für den Gegner weniger berechenbar machen.

Wie sehen die nächsten Schritte aus?

Mit dem Training haben wir bereits begonnen und betreuen die Mädels für den Rest der Saison als U17-Team. Demnächst wollen wir erste Leistungsvergleiche bestreiten. Außerdem haben wir bereits für einige Turniere gemeldet. Wichtig ist für uns, den Kader für die neue Saison möglichst schnell zu komplettieren, weshalb wir laufend Spielerinnen zum Probetraining dabei haben.

Dann wünschen wir euch viel Erfolg und Spaß mit dem neuen Team!